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Checklisten zum Ausdrucken

Abgehakte Punkte werden mitgedruckt.

Vier Checklisten aus unseren Ratgebern – zum Abhaken am Bildschirm (Punkt anklicken) oder zum Ausdrucken. Sie ersetzen keine Fachberatung durch Energieberater, Planer oder Fachbetrieb.

Fassadendämmung: vergleichbares Angebot einholen

Aus dem Ratgeber „Fassade dämmen: Kosten, Verfahren und Förderung“

  • Energieberatung zuerst: Das BAFA bezuschusst sie mit 50 Prozent des Honorars (höchstens 650 Euro beim Ein- und Zweifamilienhaus). Ergebnis ist der Sanierungsfahrplan für den Bonus.
  • Ist-Zustand messen lassen: U-Wert der heutigen Wand ermitteln; Einsparung = U-Wert-Differenz × Heizaufwand (kKh) × Fläche.
  • Angebote gleich aufbauen lassen: dieselbe Wandfläche, getrennte Positionen für Gerüst, Untergrund, Laibungen und Anschlüsse.
  • Vertrag mit Förderklausel: Bedingung an die Förderzusage knüpfen und das voraussichtliche Ausführungsdatum eintragen lassen.
  • Antrag über den Experten: Ein Energieeffizienz-Experte aus der dena-Liste bestätigt nach Abschluss Mindestanforderungen und förderfähige Ausgaben.

Schwierige Altbauwand: Vorgehen ohne dicke Platten

Aus dem Ratgeber „Altbau-Außenwand dämmen ohne WDVS“

  • Wand verstehen: Aufbau, Material, Feuchte und Salzbelastung untersuchen lassen.
  • Zwänge klären: Denkmalstatus, Grenzabstand, Gestaltungssatzung der Gemeinde – ein Anruf beim Bauamt spart Planungskosten.
  • Bauphysik rechnen: Bei Innendämmung und dünnen Systemen einen Feuchtenachweis erstellen lassen.
  • Fördertauglichkeit prüfen: Mit dem Energieeffizienz-Experten festlegen, welcher Anforderungswert gilt und wie er nachgewiesen wird.
  • Kombinieren statt maximieren: etwa Kerndämmung in den Klinkerflächen und Innendämmung an der Straßenseite mit Stuck.

Renovierungsreihenfolge als Musterablauf

Aus dem Ratgeber „Haus renovieren: Reihenfolge der Schritte“ – ein Muster, keine Vorschrift. Defekte, Sicherheitsmängel oder ein Heizungsausfall im Winter gehen immer vor.

  • Phase 0: Bestandsaufnahme, Energieberatung, Sanierungsfahrplan.
  • Phase 1: Statik, Feuchte, Dach – eine trockene, tragfähige Hülle ist Voraussetzung für alles andere.
  • Phase 2: Fenster und Fassade möglichst zusammen – ein Gerüst, saubere Anschlüsse.
  • Phase 3: Kellerdecke, Bodenplatte, Lüftungskonzept.
  • Phase 4: Heizung und hydraulischer Abgleich, ausgelegt auf den gesenkten Bedarf.
  • Phase 5: Innenausbau – Elektrik, Sanitär und Bad, Putz, Böden, Maler. Leitungen vor Putz, Böden zuletzt.

Förderung über mehrere Jahre planen

Aus dem Ratgeber „Haus renovieren: Reihenfolge der Schritte“

  • Sanierungsfahrplan vor dem Antrag: Der iSFP-Bonus gilt für Maßnahmen bis 15 Jahre nach Erstellung, der Fahrplan muss aber bei Antragstellung vorliegen.
  • Maßnahmen bündeln: Den iSFP-Bonus gibt es beim Einfamilienhaus erst ab 30.000 Euro förderfähigen Ausgaben; Anträge desselben Jahres werden nicht zusammengezählt.
  • Höchstgrenzen pro Kalenderjahr beachten: Bei der Hülle 30.000 Euro je Wohneinheit, mit Sanierungsfahrplan 60.000 Euro – große Maßnahmen ggf. auf zwei Jahre verteilen.
  • Antrag vor dem Vertrag: Schon ein unbedingter Bauvertrag zählt als Vorhabenbeginn.
  • Zuschuss oder Steuer entscheiden: § 35c EStG und Zuschuss schließen sich für dieselbe Maßnahme aus.
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